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Parchen kann auf eine fast tausendjährige Vergangenheit zurückblicken. Bereits im Jahre 1108 wird in einer Urkunde des Erzbischofes Adelgot von Magdeburg das Dorf Boroschi (Parchen) benannt. Parchen hat ca. 1 000 Einwohner und gehört seit dem Jahre 2002 als Ortsteil zur Stadt Genthin.
Am Rande einer eiszeitlichen Ablagerung, malerisch ins Fiener Bruch eingebettet, liegt das Fienerdorf. Der Ort wird von der Bundesstrasse 1 und dem Parchener Bach durchquert. Parchen liegt zwischen Genthin (7 km) und der Kreisstadt Burg (18 km).
Das Schloss wurde nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel gebaut. Im Schlosspark befinden sich zahlreiche Baumgruppen und Ziersträucher. Die beiden Teiche machen einen malerischen Eindruck.
Parchen bietet herrliche Mischwälder und ein ausgedehntes Wiesengebiet zur Erholung.
Eine Wanderung zum Burgberg (Alte Burg) und zur Bockwindmühle an der B 1 lohnen sich. Eine evangelische Kirche gibt Möglichkeiten der Begegnung.
Die Wirtschaft von Parchen ist hauptsächlich durch landwirtschaftliche und kleine Handwerksbetriebe geprägt. Durch den Spargelanbau ist Parchen über die Grenzen von Sachsen-Anhalt hinaus bekannt.
Die Bockwindmühle auf dem Mühlenberg in Parchen stammt aus dem Jahre 1840 und ist heute das Wahrzeichen des Dorfes.
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